Cargobike Invest

Lastenradförderung verlängert

Großeinkauf mit dem Auto war gestern. Das Heute und vor allem das Morgen gehören dem Lastenrad. Der Freistaat Thüringen hat das erkannt, und so geht die Lastenradförderung 2021 in die zweite Runde.

Wer kennt das nicht: Der Wochenendeinkauf steht an, für den neuen Anstrich der Küche müssten Farbeimer aus dem Baumarkt geholt werden, drei Kinder auf einmal sind in den Kindergarten zu bringen. Der Griff zum Autoschlüssel scheint da der einfachste Weg zu sein – aber er ist kein Muss. Denn viele alltägliche Transportaufgaben lassen sich nicht nur mit dem Auto, sondern genauso gut auch mit einem Lastenrad bewältigen, und gerade für kürzere Strecken ist das oft nicht nur die gesündere und umweltverträglichere, sondern auch die schnellere Variante.

Wer aufgrund der Kosten bisher mit dem Kauf eines solchen Rades gezögert hat, sollte jetzt die Gelegenheit nutzen: Das Thüringer Förderprogramm für Lastenräder wird neu aufgelegt. Damit können sich Privatpersonen und Unternehmen in Thüringen um einen Zuschuss von bis zu 40% für den Erwerb von Lastenfahrrädern, aber auch Lastenanhängern, Abstellanlagen und Zubehör bewerben. Anträge hierfür sind vor dem Kauf und vor einer möglichen Bestellung (!) bei der Thüringer Aufbaubank (TAB) einzureichen. Anders als 2020 ist das diesmal auch online möglich.

Förderfähig sind:

  • neue, serienmäßig hergestellte Lastenräder, Lastenpedelecs und Lasten-S-Pedelecs bis 45 km/h
  • neue Anhänger mit oder ohne elektronischen Antrieb, die für eine Zuladungsmöglichkeit von minimal 50 kg zugelassen sind
  • neue Abstellanlagen sowie neues Stellplatzzubehör zur Verwahrung und Sicherung der geförderten Cargobikes und Anhänger (z.B. geeignete Lastenradständer, Lastenradboxen, Unterstände)

Das Förderprogramm richtet sich insbesondere an in Thüringen operierende kleine Unternehmen, Vereine, Kommunen, Privatpersonen und Zusammenschlüsse von Privatpersonen, die nach den Förderrichtlinien des Bundes und des Landes nicht förderfähig sind.

Weitere Informationen und die notwendigen Unterlagen gibt es auf dem Portal der TAB.

[Bildquelle: Pixabay]

16.01.2021 - 13:22

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