14.02.2020

Winter-Newsletter

an erster Stelle ein Hinweis: In diesem Newsletter sind die Monate Dezember und Januar zusammengefasst. Allen Lesern, die schon sehnlichst auf eine neue Ausgabe gewartet haben, ein frohes neues Jahr. Bis zum nächsten Newsletter wird nicht nochmal so viel Zeit ins Land gehen - versprochen!

Im Dezember ging es wie gewohnt etwas ruhiger zu. Das nutzte unsere Büro-Crew in Person der Leitung (Marlene) und Öffentlichkeitsarbeit (André) dazu, an einem Treffen der Landesverbände Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und eben uns Thüringern in Potsdam teilzunehmen. In der brandenburgischen Landeshauptstadt wurde viel diskutiert, vom reinen Gedanken- und Erfahrungsaustausch, über gemeinsame Strategien z.B. bei der Beantragung von Mitteln aus dem Struktur-Fördertopf bis hin zu politischen Themen, wie bspw. dem Umgang mit den Koalitionsverhandlungen und den daraus entstehenden neuen politischen Gegebenheiten in Brandenburg, Sachsen und Thüringen - da war das Desaster hierzulande noch nicht abzusehen. Hierbei wurden sich gegenseitig Tipps gegeben und Anregungen ausgetauscht.
Bezüglich der Vergabe der Fördermittel ist ein enger Austausch zwischen den Landesverbänden Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen abgemacht worden, da Sachsen nicht erneut auf die Fördertöpfe wird zugreifen wird. Gleichermaßen wird auch im Umgang mit den neuen Landesregierungen in den betr. drei Bundesländern verfahren - was bei uns wohl noch ein weilchen dauern wird.

Außerdem war der ADFC-Thüringen mal wieder in den Nachrichten vertreten. MDR aktuell nahm am 13. Dezember eine von der dpa verbreitete Studie zu Verkehrsunfall-Opfern zum Anlass, den Anteil von Unfällen mit Fahrradbeteiligung nachzufragen. Dabei ging es darum tendenziöse und fahrrad-kritische Töne des Beitrags gut zu entkräften. Darüber hinaus hat auch unsere Kreisverbandsvorsitzende in Jena, Barbara Albrethsen-Keck, ein Interview übernommen, indem es um Fahrradparkhäuser und generelle Abstellmöglichkeiten rund um die Bahnhöfe ging.

Da waren wir dann aber auch schon im Jahr 2020 angekommen.

Ansonsten purzelte auch der Januar ansonsten nicht gerade radschlagend ins neue Jahr. Nach einem gemächlichen Start ging es am 16. Januar dann aber los. Der Verein Radentscheid Erfurt wurde gegründet, eine Satzung beschlossen und ein Vorstand gewählt. Man kann dem Verein auch ab sofort beitreten oder spenden und auf diese Weise bei der Arbeit für ein Bürgerbegehren für bessere Radverkehrsbedingungen unterstützen. Informationen gibt es dazu nach Mail an diese Adresse: info@radentscheid-erfurt.de

Am 18. Januar stand die erste Vorstandssitzung des Jahres an. Die Bundeshauptversammlungs-Delegierten Frieda Nagler und Thomas Engel berichten von der Versammlung. Frieda ist auch an der Konzeption eines Auftritts des ADFC Thüringen bei Instagram beteiligt. Sie und André stellten auf der Sitzung vor, was alles mit dem Sozialen Netzwerk möglich ist, außer lediglich Fotos zu machen und hochzuladen. Außerdem wird unser Verbandsmagazin zur nächsten Ausgabe unter einem neuen Titel erscheinen. In der Vorstandssitzung am 18. Januar wurde der "Thüringer Radreport" als neue Namensgebung beschlossen. Die Frühjahrsausgabe wird dann schon in neuem Kleid erscheinen.



Als Ausblick in den Sommer gibt es noch einen Aufruf für die internationale Radreise des Kreisverbands Nordhausen. Dieses Jahr geht es nach Flandern - zunächst per Bus nach Belgien und dann dort ab aufs Fahrrad. Insgesamt 13 Tage dauert die Reise vom 1. bis zum 14. Juni. Anfragen und Informationen kann man per Mail (nordhausen@adfc-thueringen.de) und Telefon (03631/974804) loswerden bzw. bekommen.

Winter-Bike-to-Work-Day:  Zur Ehrung derjenigen Radfahrer, die mit eisernem Willen bei eisigem Wetter zur Arbeit/Schule/Uni etc. fahren, haben wir am 14. Februar wieder eine Brötchentüten-Aktion durchgeführt. Diese soll natürlich auch die Nicht-Radfahrer ermutigen, das Fahrrad als Fortbewegungsmittel für den Arbeitsweg zu nutzen.

Die nächste Critical Mass findet, wie gewohnt, am letzten Freitag des Monats (28. Februar) statt.